Wildtiere in Not- was tun?


Foto: NABU/ C. Kuchem
Foto: NABU/ C. Kuchem

Igel

Bitte entnehmen Sie nur Igel und Igeljunge, die sich in unmittelbarer Gefahr befinden. Gerade Igeljunge wirken oft hilflos und verwaist, werden aber meistens noch von der Mutter versorgt.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte telefonisch an das Igelzentrum in Laatzen.  Zur Hompage

 

Telefon für hilfsbedürftige Igelsäuglinge:

0151 - 2242 11 63

Telefon allgemein:

0511 - 233 161


Vögel & andere Wildtiere

 

Generell ist das NABU Artenschutzzentrum in Leiferde auf die artgerechte Versorgung verletzter Wildtiere spezialisiert.

Die Abgabe und Behandlung der Tiere ist dort kostenlos.

Tel.: 05373 - 6677, Sprechzeiten (8.30-11.30 Uhr)

Außerhalb dieser Sprechzeiten erreichen Sie die 24h- Notfallhotline des Artenschutzzentrums unter der

Tel.-Nr.: 0900-11667711 (kostenpflichtig).


Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln
Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln

Greifvögel

 

 

Uli Ahrens (Greifvogelexperte des NABU)

Telefon: 0172 - 5404949

 

Dr. med. vet. Uwe Beyerbach (Tierarzt)

Steinweg 11

38723 Seesen

Telefon: 05381 - 47214

 

 


Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln
Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln

Wespen, Hornissen & Bienen

 

Bei Bedarf die örtliche Feuerwehr  oder den Experten Herrn Rosenthal anrufen.

 

Telefon: 05321 - 1755                     

Mobil: 0163 - 3976237

 

Mehr Informationen siehe →


Immer wieder erreichen uns Anrufe von Leuten aus Goslar und Umgebung, die ein verletztes Wildtier gefunden haben und nicht wissen, was sie damit tun sollen. Oft wurden sie zuvor bereits beim Tierarzt mit einem Verweis auf den NABU abgewiesen.

Was viele nicht wissen: nach der Berufsordnung der Tierärztekammer Niedersachsen von 2013 sind

 ALLE Tierärzte zur Erstversorgung von Tieren bei Notfällen verpflichtet (§12 Absatz 12), wobei der Gesetzgeber NICHT zwischen Haus- und Wildtieren unterscheidet!  

Wir von NABU Goslar können keine tierärztliche Versorgung vornehmen. Unsere Aufgabe besteht vielmehr darin, bei der Vermittlung von Kontakten behilflich sein, damit Wildtiere in Not in qualifizierte Hände übergeben werden können.


Tierärzte

Nachfolgende Tierärzte im Landkreis Goslar (und darüber hinaus) haben sich uns gegenüber bereit erklärt, bei Bedarf  Wildtiere zu behandeln und sind mit dem Verweis auf ihre Praxis an dieser Stelle einverstanden. 

Bitte informieren Sie sich vorher über die Kosten, welche die notwendige Behandlung nach sich ziehen wird. Nicht alle Tierärzte versorgen Wildtiere kostenfrei. Prinzipiell hat derjenige für die Kosten aufzukommen, der das Tier aufgenommen und zum Tierarzt gebracht hat! 


Tiergesundheitszentrum Hungerbühler

Dr. med.vet. Nicole Hungerbühler

 

Gerichtsweg 3

38229 Salzgitter

 

Tel.: 05341 / 16262

 

info@tiergesundheitszentrum-hungerbuehler.de

www.tiergesundheitszentrum-hungerbüler.de



Tauben, Singvögel & Nestlinge

 

Mina Renn aus Meine verfügt über hinreichende Erfahrungen mit der Aufzucht von Nestlingen und der Pflege verletzter Tauben. Darüber hinaus hat Sie die oft notwendigen Kontakte zum Artenschutzzentrum sowie Tierärzten im Raum Wolfenbüttel, welche kranke Wildtiere kostenfrei behandeln. 

 

Tel.: 01577/ 5994500

 

 


Braunes Langohr  Foto: NABU/ S. Schiedewitz
Braunes Langohr Foto: NABU/ S. Schiedewitz

Fledermäuse

Sollten Sie eine verletzte Fledermaus finden, können Sie die Fledermaus- Regionalbetreuer des Landkreises Goslar kontaktieren: 

 

1. Dr. Friedhart Knolle unter der Tel.- Nr. 05321/ 20281

 

2. Siegfried Wielert unter der Tel.- Nr. 05321/ 18789 oder 0170/ 5803179

                                    

 

 

Bitte achten Sie immer darauf, Handschuhe zu tragen, wenn Sie eine verletzte Fledermaus anfassen (Tollwutgefahr!)


weitere Infos und Beratung erhalten Sie während unserer Geschäftszeiten unter

der Tel. Nr. 05321/ 469 3682 oder unter info@nabu-goslar.de