Willkommen beim NABU Goslar

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein und bringt Menschen mit gleichen Interessenschwerpunkten zusammen. Zu unseren Tätigkeitsfeldern gehören neben den praktischen Naturschutzarbeiten auch die gemeinsamen Erkundungen der Natur und Weiterbildungen in Form von regelmäßig stattfindenden Vorträgen.

 

Können Sie sich vorstellen für die Natur hier in Goslar und Umgebung aktiv zu werden, treten Sie gerne mit uns in Verbindung. Gerne informieren wir Sie auch über unsere aktuellen Projekte

 

Unsere Geschäftsstelle ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr offen.

 


Diabassteinbruch Huneberg bei Bad Harzburg - 50 ha weitere Naturzerstörung in Planung - BUND und NABU protestieren

Goslar - Bad Harzburg. Die Harzer Pflastersteinbrüche Telge & Eppers planen, den Steinbruchbetrieb am Huneberg um ein neues Abbaufeld mit 50 ha Größe zu erweitern. Das Abbaugebiet liegt aktuell in den Wasserschutzgebieten Bad Harzburg und Granetalsperre und ist im Regionalen Raumordnungsprogramm als Vorranggebiet für Trinkwassergewinnung ausgewiesen.
Dieses Thema stand auf der Tagesordnung des Umweltausschusses des Landkreises Goslar in der letzten Woche.
Schon heute ist der Steinbruch einer der flächenmäßig größten Natureingriffe im gesamten Westharz. Zu seiner Erweiterung will der Landkreis Goslar sogar schon in vorlaufendem Gehorsam seine Zustimmung erklären.
Der Vorgang Steinbrucherweiterung "Huneberg Ost" bereitet den Harzer Umweltverbänden seit vielen Jahren Sorgen und wir haben uns schon lange hiergegen engagiert, auch in den jeweiligen Behördeverfahren.
Die Erweiterung des Steinbruchs ist bereits seit mehreren Jahren von langer Hand vorbereitet. Gutachten weisen - wie fast immer - nach, dass die früher getroffene Abgrenzung von Wasserschutzgebieten falsch und großzügig war. Warum kommt eigentlich kaum mal ein Gutachter zu der Auffassung, dass die Abgrenzung "genau richtig" oder "zu klein" war? Und dass in Zeiten des Klimawandels eine Stadt wie Bad Harzburg auf solche Wasservorkommen, die jetzt geopfert werden sollen, angewiesen sein könnte? Denn eine derzeit nicht in Betrieb befindliche Trinkwasserentnahmestelle im Riefenbachtal wird seitens der beteiligten Verwaltungen plötzlich als "bedeutungslos" und "nicht erforderlich" erklärt - weil sie dem Steinbruch im Wege steht!
Als nächstes wird die relevante Wasserschutzgebiets-Verordnung geändert und dann im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung der Nachweis geführt, dass die Erweiterung umweltverträglich ist.
Die Steinbrucherweiterung verspricht mittelfristig die Sicherung einer überschaubaren Zahl von Arbeitsplätzen sowie die Bereitstellung von Baumaterialien für die Fortsetzung von Landschaftszerstörungen und Bodenversiegelung durch Straßenbau und sonstige Bauvorhaben. Beim Abbau wird weiterhin Asbest freigesetzt. Die Staub- und Lärmbelastung auf der B4 auch in der Kurstadt Bad Harzburg bleibt zumindest noch jahrzehntelang bestehen. Der weitere Abbau behindert gleichzeitig das Recycling, das weltweit stark forciert wird, denn nun sind ja weitere Gesteinsmengen günstig zu kaufen.
Derzeit kann die Stadt Bad Harzburg in den meisten Jahren ihren Trinkwasserbedarf noch unabhängig und in kommunaler Selbstverwaltung aus eigenen Quellen sichern. In sehr regenarmen Jahren wie zuletzt 2018 müssen aber auch die Harzburger Stadtwerke bereits Wasser von den Harzwasserwerken zukaufen, um die eigenen Brunnen zu schützen. Im Hinblick auf den Klimawandel ist zu erwarten, dass der Bedarf an Trinkwasser auch in Bad Harzburg ansteigt und bei versiegenden Quellen immer schwerer zu decken sein wird. Trotzdem soll nun die Steinbrucherweiterung oberhalb des Riefenbachtals, das Hauptversorgungsgebiet der Stadt, vorangetrieben werden und eine bereits vorhandene Entnahmestelle geopfert anstatt als Reserve ausgebaut werden?

Veranstaltungen in nächster Zeit:

Neue Veranstaltungen werden in Kürze bekanntgegeben.

 

Weitere Infos über die Veranstaltungen finden Sie hier.

 

 


An alle NABU-Mitglieder, -Freunde, -Förderer und Natur- und Umweltfreunde,

 

 

 

durch unsere Regionalgeschäftsstelle in Salzgitter besteht die Möglichkeit jeweils einen Kurs für das Arbeiten mit Handsensen sowie das Arbeiten mit Motorgeräten (Motorsäge, Freischneider etc.) anzubieten.

 

Das NABU-Bildungswerk gibt uns die Möglichkeit im Winter 2019 / 2020 diese Kurse eventuell sogar auf unseren Grundstücken (Fortuna / Groß Döhren, Bredelem) anzubieten.

 

 

 

  1. Motorsäge / Freischneider

 

Dieser Grundkurs vermittelt Alles, was für die sichere Arbeit mit Motorsägen nötig ist. Hierbei ergänzen sich die theoretischen und praktischen Inhalte.

 

Auf Wunsch wird der Lehrgang um eine Einweisung zur Arbeit mit Freischneidern und / oder Hochentastern erweitert. Die Ausbildung dauert ca. 40 Stunden, die im Idealfall in einem zusammenhängenden Lehrgang (z.B. an einem verlängerten Wochenende) durchgeführt werden.

 

Für NABU-Mitglieder wird ein Unkostenbeitrag von 260,- € p. P., für nicht Mitglieder ein Unkostenbeitrag von 350,- € erhoben.

 

 

 

  1. Sensenseminar

 

Über das NABU-Bildungswerk will die Regionalgeschäftsstelle Salzgitter auch einen Kurs „Mäharbeiten mit der Handsense“ organisieren.

 

Inhalte:

 

  • Anforderungen zur Unfallverhütung
  • Effektive Mähtechniken & praxisorientierte Arbeitsweisen
  • Wetzen und Dengeln

 

Dieser Kurs umfasst einen halben Tag und kostet 25,- € pro Person für NABU-Mitglieder und 35,- € für Nichtmitglieder. Wir bitten um umgehende Benachrichtigung wer Interesse daran hat, damit wir die Organisation der Lehrgänge in Angriff nehmen können.

 



Wir suchen neue "Bufdis"!

Artikel im Harzer Panorama vom 19. Mai 2019