Willkommen beim NABU Goslar

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein und bringt Menschen mit gleichen Interessenschwerpunkten zusammen. Zu unseren Tätigkeitsfeldern gehören neben den praktischen Naturschutzarbeiten auch die gemeinsamen Erkundungen der Natur und Weiterbildungen in Form von regelmäßig stattfindenden Vorträgen.

 

Können Sie sich vorstellen für die Natur hier in Goslar und Umgebung aktiv zu werden, treten Sie gerne mit uns in Verbindung. Gerne informieren wir Sie auch über unsere aktuellen Projekte

 

Unsere Geschäftsstelle ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr offen.

 


Rehkitzrettung  - wir suchen dich!

Die Drohnenflugsaison ist mitten im Gang und wir bekommen dankenswerter Weise nicht nur Unterstützung von unserem Goslarer Bürgermeister sondern auch von diversen Zeitungen die berichten und sensibilisieren. 

 

Für unser Team heißt dies jedoch auch, dass es viel zu tun gibt!

 

Wenn Ihr euch nicht scheut auch mal um 4 Uhr morgens auf einem Feld zu stehen, dafür aber mit Hightech durch die Luft zu fliegen und Tierleben retten wollt, meldet euch bei uns. Wir suchen immer Unterstützung und begeisterte Naturliebhaber.

https://live.goslarsche.de/post/view/5eb6356b41e6884ad5986f28/Harz/Helfer-fuer-Rehkitzrettung-gesucht
https://www.fr.de/panorama/rehkitze-retten-drohne-waeschekorb-13778030.html

Wir suchen neue "Bufdis"!


Veranstaltungen in nächster Zeit:


Foto: Fangschrecke / Falk Eckhard NABU
Foto: Fangschrecke / Falk Eckhard NABU

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG |NABU Kreisgruppe Goslar e.V. | NR 4/20|31.JANUAR 2020

 

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Umwelt/ Natur / Tiere / Vortrag

 

Faszinierende Fangschrecken

 

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Langelsheim –Insekten lösen bei uns Menschen meistens sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Für uns nützlichen Honigbienen und die als „Waldpolizei“ geschätzten Roten Waldameisen genießen unsere Beachtung. Die meisten anderen Insektenarten bleiben bestenfalls unbeachtet oder gelten als Schädlinge oder Ungeziefer. Eine Ausnahme bilden Gottesanbeterinnen, von denen es bereits bildliche und schriftliche Darstellungen im Alten Reich der Ägypter, wo man diese Tiere auch mit Totenkult und dem Leben nach dem Tod assoziierte. Altgriechischer Schmuck wurde mit diesen Tieren als Motiven verziert und in zahlreichen Werken der chinesisch-japanischen Kunst tauchen diese Insekten auf. Ihr bizarres Aussehen sowie ihre faszinierende Lebensweise sorgen wohl dafür, dass diese Tiere auch heute noch viele Menschen begeistern. Weibliche Fangschrecken gelten beispielsweise als „Femme fatale“ unter den Insekten, die ihre Männchen oft vor oder während der Begattung verspeisen. Mit einem ausgeprägten Balzverhalten testen die Männchen, ob das Weibchen wirklich paarungsbereit ist und sie nicht möglicherweise schon vor der Weitergabe der einen Gene gefressen werden. Die meisten Arten ernähren sich von Insekten und Spinnen. Es gibt jedoch auch einige größere Vertreter, die daneben sogar kleine Wirbeltiere, wie junge Schlangen, Eidechsen, Kolibris und kleine Säugetiere erbeuten können. Um von Beutetieren, aber auch Fressfeinden nicht entdeckt zu werden, imitieren manche Arten bunte Blüten, während sich andere Vertreter als ein Stück Borke oder Ast tarnen. Mit über 2000 Arten sind Gottesanbeterinnen in vielen Formen und Farben weltweit verbreitet. In Deutschland hingegen gibt nur eine Art, deren Verbreitungsschwerpunkt sich eher auf die südlicheren Bundesländer beschränkt. Im Zuge des Klimawandels scheint sich diese Art aber in der Bundesrepublik weiter ausbreiten zu können. In seinem Vortrag wird der Biologe Falk Eckhardt diese Tiergruppe mit ihren vielen Besonderheiten und besonders unsere heimische Art genauer vorstellen.

 

 

 

Der interessante Vortrag findet statt:

 

 

 

                               Dienstag, 11. Februar 2020 um 19 Uhr im Businesspark, Rosenstraße 25a,

38685 Langelsheim.

 

 

 

Für Rückfragen:

 

Wolfgang Moldehn, Vorsitzender NABU Kreisgruppe Goslar e.V., Tel.: 05321 469 3682. E-Mail: info@nabu-goslar.de

 

 

 

 


Weitere Infos über die Veranstaltungen finden Sie hier.


Harz: Vier Kühe sterben qualvollen Gifttod

Unser aufrichtiges Beileid gild Harzer Rotvieh-Züchter Daniel Morick, der vor kurzem vier seiner Kühe verlor.

Offensichtlich starben sie alle an einer Vergiftung, nachdem sie über den Weidezaun illegal entsorgte Eibenzweige gefressen hatten.

Mehr zum Thema können Sie hier nachlesen.


Diabassteinbruch Huneberg bei Bad Harzburg - 50 ha weitere Naturzerstörung in Planung - BUND und NABU protestieren

Goslar - Bad Harzburg. Die Harzer Pflastersteinbrüche Telge & Eppers planen, den Steinbruchbetrieb am Huneberg um ein neues Abbaufeld mit 50 ha Größe zu erweitern. Das Abbaugebiet liegt aktuell in den Wasserschutzgebieten Bad Harzburg und Granetalsperre und ist im Regionalen Raumordnungsprogramm als Vorranggebiet für Trinkwassergewinnung ausgewiesen.
Dieses Thema stand auf der Tagesordnung des Umweltausschusses des Landkreises Goslar in der letzten Woche.
Schon heute ist der Steinbruch einer der flächenmäßig größten Natureingriffe im gesamten Westharz. Zu seiner Erweiterung will der Landkreis Goslar sogar schon in vorlaufendem Gehorsam seine Zustimmung erklären.
Der Vorgang Steinbrucherweiterung "Huneberg Ost" bereitet den Harzer Umweltverbänden seit vielen Jahren Sorgen und wir haben uns schon lange hiergegen engagiert, auch in den jeweiligen Behördeverfahren.
Die Erweiterung des Steinbruchs ist bereits seit mehreren Jahren von langer Hand vorbereitet. Gutachten weisen - wie fast immer - nach, dass die früher getroffene Abgrenzung von Wasserschutzgebieten falsch und großzügig war. Warum kommt eigentlich kaum mal ein Gutachter zu der Auffassung, dass die Abgrenzung "genau richtig" oder "zu klein" war? Und dass in Zeiten des Klimawandels eine Stadt wie Bad Harzburg auf solche Wasservorkommen, die jetzt geopfert werden sollen, angewiesen sein könnte? Denn eine derzeit nicht in Betrieb befindliche Trinkwasserentnahmestelle im Riefenbachtal wird seitens der beteiligten Verwaltungen plötzlich als "bedeutungslos" und "nicht erforderlich" erklärt - weil sie dem Steinbruch im Wege steht!
Als nächstes wird die relevante Wasserschutzgebiets-Verordnung geändert und dann im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung der Nachweis geführt, dass die Erweiterung umweltverträglich ist.
Die Steinbrucherweiterung verspricht mittelfristig die Sicherung einer überschaubaren Zahl von Arbeitsplätzen sowie die Bereitstellung von Baumaterialien für die Fortsetzung von Landschaftszerstörungen und Bodenversiegelung durch Straßenbau und sonstige Bauvorhaben. Beim Abbau wird weiterhin Asbest freigesetzt. Die Staub- und Lärmbelastung auf der B4 auch in der Kurstadt Bad Harzburg bleibt zumindest noch jahrzehntelang bestehen. Der weitere Abbau behindert gleichzeitig das Recycling, das weltweit stark forciert wird, denn nun sind ja weitere Gesteinsmengen günstig zu kaufen.
Derzeit kann die Stadt Bad Harzburg in den meisten Jahren ihren Trinkwasserbedarf noch unabhängig und in kommunaler Selbstverwaltung aus eigenen Quellen sichern. In sehr regenarmen Jahren wie zuletzt 2018 müssen aber auch die Harzburger Stadtwerke bereits Wasser von den Harzwasserwerken zukaufen, um die eigenen Brunnen zu schützen. Im Hinblick auf den Klimawandel ist zu erwarten, dass der Bedarf an Trinkwasser auch in Bad Harzburg ansteigt und bei versiegenden Quellen immer schwerer zu decken sein wird. Trotzdem soll nun die Steinbrucherweiterung oberhalb des Riefenbachtals, das Hauptversorgungsgebiet der Stadt, vorangetrieben werden und eine bereits vorhandene Entnahmestelle geopfert anstatt als Reserve ausgebaut werden?

An alle NABU-Mitglieder, -Freunde, -Förderer und Natur- und Umweltfreunde,

 

 

 

durch unsere Regionalgeschäftsstelle in Salzgitter besteht die Möglichkeit jeweils einen Kurs für das Arbeiten mit Handsensen sowie das Arbeiten mit Motorgeräten (Motorsäge, Freischneider etc.) anzubieten.

 

Das NABU-Bildungswerk gibt uns die Möglichkeit im Winter 2019 / 2020 diese Kurse eventuell sogar auf unseren Grundstücken (Fortuna / Groß Döhren, Bredelem) anzubieten.

 

 

 

  1. Motorsäge / Freischneider

 

Dieser Grundkurs vermittelt Alles, was für die sichere Arbeit mit Motorsägen nötig ist. Hierbei ergänzen sich die theoretischen und praktischen Inhalte.

 

Auf Wunsch wird der Lehrgang um eine Einweisung zur Arbeit mit Freischneidern und / oder Hochentastern erweitert. Die Ausbildung dauert ca. 40 Stunden, die im Idealfall in einem zusammenhängenden Lehrgang (z.B. an einem verlängerten Wochenende) durchgeführt werden.

 

Für NABU-Mitglieder wird ein Unkostenbeitrag von 260,- € p. P., für nicht Mitglieder ein Unkostenbeitrag von 350,- € erhoben.

 

 

 

  1. Sensenseminar

 

Über das NABU-Bildungswerk will die Regionalgeschäftsstelle Salzgitter auch einen Kurs „Mäharbeiten mit der Handsense“ organisieren.

 

Inhalte:

 

  • Anforderungen zur Unfallverhütung
  • Effektive Mähtechniken & praxisorientierte Arbeitsweisen
  • Wetzen und Dengeln

 

Dieser Kurs umfasst einen halben Tag und kostet 25,- € pro Person für NABU-Mitglieder und 35,- € für Nichtmitglieder. Wir bitten um umgehende Benachrichtigung wer Interesse daran hat, damit wir die Organisation der Lehrgänge in Angriff nehmen können.