Presseartikel

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Anschreiben und Stellungnahme von BUND, NABU und LBU zur VU für den Bereich "Kaiserpfalzquartier / südliche Wallanlagen"
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 Dr. Mona Gharib und Prof. Dr. Harm Glashoff in Langelsheim

„Naturnahe, nachhaltige, ökologische Gartengestaltung“ wird ihr Thema sein

 

Insbesondere für Hobby- und Kleingärtner ist dies ein interessantes Thema, denn ausgelaugte Böden können so wieder ohne Kunstdünger regeneriert werden.

Um dieses interessante Thema aufzugreifen, haben wir am

 

08.Mai 2018. ab 19:00 Uhr die zwei Experten  Prof. Harm Glashoff  und Dr. Mona Gharib

In das Gemeindezentrum St. Andreas, Langelsheim, Seesener Str. 5                         

 

eingeladen.

An diesem Abend wird in den Vorträgen über die Entstehung und die Bedeutung der Moore

für unser Klima diskutiert. Es geht weiterhin um die Frage, wann der Einsatz der Terra Preta Sinn

macht und unter welchen Bedingungen er vertretbar ist. Die Teilnehmer erfahren die Herstellungsmethoden und Anwendungsmöglichkeiten.

 

Herr Prof. Dr. Harm Glashoff wird darstellen wie sie ihren Garten naturnah und ökologisch vertretbar für Pflanzen und Tiere gestalten können. Sie erhalten Hinweise und Hilfen die ihren Garten in ein Naturparadies verwandeln können.


Über die Aktivitäten der NABU Kreisgruppe Goslar e.V.



Regelmäßig wird über die Aktivitäten unserer NABU Kreisgruppe in den lokalen Zeitungen berichtet. 

Lesen Sie mehr über unsere Naturschutzarbeit: 

 

Aktion "Schwalben Willkommen"

Amphibienschutz

- Baumpflanzaktion Grube Fortuna

- Nistkästen in der Marktkirche Goslar


Über die Aktivitäten des NABU allgemein

Waldschutz in Niedersachsen: Den Worten müssen Taten folgen! BUND und NABU unterzeichnen Waldkonsenspapier

 

 

 

Holzeinschlag (Foto: BUND)

Die Naturschutzverbände NABU und BUND unterzeichnen heute gemeinsam mit dem Niedersäch­sischen Landwirtschaftsministerium und mit Organisationen der Waldbesitzer, der Forst- und der Holzbranche ein Konsenspapier „Wälder für Niedersachsen“. Es formuliert unter anderem Ziele für mehr Naturschutz in den niedersächsischen Wäldern und wurde zusammen mit den Naturschutz­verbänden entwickelt. „Das Konsenspapier enthält zahlreiche positive Ansätze, es wird letztendlich jedoch daran zu messen sein, wie weit diese in der Praxis umgesetzt werden“, sagt Heiner Baumgarten, BUND-Landesvorsitzender. „Im Waldschutz gibt es derzeit in Niedersachsen noch großen Handlungs­bedarf. Den Worten müssen nun rasch Taten folgen.“

Das Konsenspapier schreibt fest, dass naturnahe Wälder aufgebaut und ohne Kahlschläge nachhaltig bewirtschaftet werden sollen. „Diese Forderung ist längst überfällig, denn Kahlschläge sind Wald­wirtschaft von vorgestern“, stellt Holger Buschmann, Vorsitzender des NABU Niedersachsen, fest. „Ein Verbot von Kahlschlägen von über einem halben Hektar muss endlich auch ins Landeswaldgesetz aufgenommen werden!“ Bisher existiert hier nur eine Anzeigepflicht bei Kahlschlägen ab einem Hektar.

Die Verbände begrüßen, dass im Waldkonsenspapier der Bodenschutz bei der Holzernte betont wird. „In der Praxis werden viele Wälder durch Rückegassen stark zerstückelt, etwa ein Viertel der Wald­fläche und des Waldbodens werden dadurch massiv geschädigt“, kritisiert Baumgarten. Diese Schnei­sen werden von den schweren Holzerntemaschinen befahren. „Wir fordern, den Abstand zwischen diese Schneisen von derzeit meist 20 auf mindestens 40 Meter zu vergrößern. Öffentliche Waldbesitzer wie Landesforsten, Kommunen und Stiftungen müssen hier mit gutem Beispiel vorangehen.“

Kritik üben die Naturschutzverbände auch an der heutigen Förderpraxis. „Die niedersächsische Forst-Förderrichtlinie wurde zwar leicht verbessert, dennoch werden in Niedersachsen immer noch Maßnahmen subventioniert, die im Gegensatz zu den Naturschutzzielen stehen“, weiß Buschmann. Als Beispiele sind die Anpflanzung von nichtheimischen Baumarten, die naturnahe Wälder beein­trächtigen können, oder der Ausbau von Waldwegen zu überdimensionierten Lkw-Trassen für die Holzabfuhr zu nennen. „Mittel für Vertragsnaturschutz im Wald sind in der Forstförderrichtlinie gar nicht mehr enthalten“, so Buschmann. Das Konsenspapier legt daher bei der Subventionspraxis zukünftig neue Maßstäbe an: Bei der finanziellen Förderung der Forstbetriebe soll insbesondere der naturnahe Waldbau unterstützt werden.

 

Besonders wichtig sind BUND und NABU außerdem die Erhaltung von alten Bäumen, von totem Holz und von Höhlenbäumen für die Artenvielfalt; auch die Behandlung von Wäldern mit Insektenver­nichtungsmitteln aus der Luft muss dringend gestoppt werden. Die beiden Verbände würden es begrüßen, wenn von den positiven, aber vagen Aussagen im Waldkonsenspapier ein Signal für mehr Naturschutz im Wald ausgeht.