Amphibienschutz im Landkreis Goslar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Temperaturen frühlingshaft warm werden, machen sich die Kröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen sie oft stark befahrene Straßen überqueren. Jahr für Jahr werden dabei viele Tiere überfahren. 

Wärmere Temperaturen lösen bei Fröschen, Kröten, Molchen und Unken Frühlingsgefühle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. Während der Laichwanderungen sind Amphibien von den Auswirkungen des ständig wachsenden Straßennetzes betroffen.

 

Der Amphibienschutz an den Straßen wird im Landkreis Goslar von vielen ehrenamtlich Aktiven sichergestellt. An Orten wie im Innerstetal an der L 515 oder an der L 500 durch Liebenburg stehen bereits seit einigen Wochen Krötenschutzzäune. In den Abendstunden tragen die Helfer die Tiere über die Straßen. Außerdem werden Ersatzlaichgewässer angelegt, damit die Tiere nicht mehr die gefährlichen Straßen überqueren müssen.

 

Von Sommer bis Herbst leben die Amphibien in ihren Lebens- und Jagdgründen der Laubwälder östlich der L 515, in denen sie auch überwintern. Im Frühjahr machen sie sich auf den Weg zu ihrem Laichgewässer, der Innersten. 

 

Immer wieder sind wir auf der Suche nach Helfern 

 

Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen. Daher suchen wir im gesamten Landkreis, aber insbesondere in Bad Harzburg Interessierte, die sich vorstellen können, die Amphibienwanderung unter anderem zwischen Göttingerode und Oker zu unterstützen.

 

Interessierte können sich gerne bei uns melden.

 

Telefon: 05321 / 469 3682

E-Mail: info@nabu-goslar.de