Aktionen

Der NABU ist sehr vielfältig. Im Frühjahr ist ein wichtiges Projekt die Krötenwanderung. Im Mai heißt es Vögel gucken, beobachten und melden. Denn dann schlägt die Stunde der Gartenvögel. Aber auch zu Fledermäusen oder bei der Landschaftspflege sind wir aktiv.

 

 


Stunde der Wintervögel

Am ersten Januarwochenende Gartenvögel zählen

Foto: NABU/Marlies Gräwe
Foto: NABU/Marlies Gräwe

Während bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai die in Deutschland brütenden Arten gesucht werden, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in riesiger Zahl zudem Invasionsvögel wie Seidenschwanz oder Bergfink auf.

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Krötenwanderung

Ab Februar: Den Fröschen und Kröten auf der Spur

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. In der ganzen Republik sind Naturschutzgruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.

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Stunde der Gartenvögel

Die große Mitmach-Aktion für Jung und Alt

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.

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Fledermäuse live erleben

Batnight am letzten August-Wochenende in allen Regionen Deutschlands

Am letzten Augustwochenende ist es so weit: Bei der europaweiten Batnight dreht sich alles um die Fledermaus. In ganz Deutschland bieten NABU- und LBV-Gruppen Exkursionen und Feste für Fledermausfreunde an. Die Hauptveranstaltung findet im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg statt. Der dortige Kalkberg zählt zu den bedeutendsten Fledermausquartieren in Europa. Mehr als 17.000 Fledermäuse suchen den Kalkberg auf.

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Birdwatch

Am ersten Oktoberwochenende Vogelzug erleben

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt gehört das erste Wochenende im Oktober fest in den Terminkalender zahlreicher Menschen, die ein Naturschauspiel besonderer Güte erleben wollen. An diesem Wochenende findet der BirdWatch statt, das Beobachten, Zählen und Kartieren von wandernden Vögeln. Auch in diesem Jahr zückten Anfang Oktober Vogelbeobachter in ganz Europa ihre Ferngläser, um der Abreise der Sommergäste zu erleben.

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Helfen Sie dem Wolf

Unterstützen Sie das NABU-Projekt

Seit dem Jahr 2005 arbeitet der NABU in dem Projekt „Willkommen Wolf!“ daran, die Akzeptanz für das Wildtier in der Bevölkerung zu erhöhen. Unterstützen Sie uns dabei: Mit einer Patenschaft, einer Spende oder informieren Sie über den Wolf als Wolfsbotschafter. mehr → 


Alte Handys für die Havel

Ressourcen schonen und ein Flussjuwel retten

Havel bei Vehlgast
Jedes recycelte Handy unterstützt das Havel-Renaturierungs-Projekt des NABU. Foto: NABU/L. Giebel

Der NABU hat es sich zur Aufgabe gemacht die wertvollsten Schutzgebiete in der Region zu betreuen und zu pflegen. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen eine Übersicht über die von uns betreuten Gebiete geben und Ihnen zeigen was diese so wertvoll macht und wie Sie mit helfen können diese zu erhalten. Bitte klicken Sie auf die roten Markierungen für weitere Informationen.

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom schlummern mehr als 100 Millionen Althandys in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren und unnötig viele Ressourcen werden weiter abgebaut. Seit 2011 betreibt der NABU daher mit dem Mobilfunkunternehmen E-Plus, heute Telefónica,  die Kampagne „Alte Handys für die Havel“. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU 1,60 Euro von Telefónica in Deutschland.

NABU-Mitarbeiterin mit Handysammelbox.
Die praktische Handysammelbox Foto: NABU/M. Dillinger

Mit Ihrem zurückgegebenem Altgerät sorgen Sie daher gleich doppelt für mehr Umweltschutz: Zum einen stellen Sie sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen gehen 1,60 Euro, die der NABU vom Kooperationspartner Telefónica für jedes eingegangene Althandy direkt in die Renaturierung der Havel.

Wer sein altes Handy über den NABU abgeben möchte, kann es entweder bei unserer NABU-Sammelstelle in die Box einwerfen, in einem der O2 Shops abgeben oder kostenlos direkt via DHL-Filiale oder DHL Paketbox. 

Weitere Infos dazu finden Sie hier.


KORKampagne

So funktioniert die KORKampagne

Die KORKampagne dient dem Umweltschutz, denn der Wertstoff Korken wird vor der Vernichtung als Müll bewahrt und als Dämmgranulat für den ökologischen Hausbau genutzt. Außerdem hilft sie dem Naturschutz durch finanzielle Mittel und Aufklärungsarbeit.

Korken sammeln macht Spaß! Wer Korken für Die KORKampagne des NABU Hamburg sammelt, tut Gutes für

 

 

Die Verbindung von Naturschutz mit Ressourcen schonender Wirtschaftsweise und sozialem Engagement machen die KORKampagne zu einem guten Beispiel für eine nachhaltige Entwicklung.

Bereits heute beteiligen sich bundesweit über 1.000 offizielle Korken-Sammelstellen - überwiegend in Norddeutschland - an der KORKampagne. Hinzu kommen viele private und firmeninterne Sammelstellen. Mittlerweile hat das Projekt sogar eine Sammelstelle in Dänemark und Frankreich. Am Konzept der KORKampagne orientierte Projekte entstanden in Deutschland und entstehen in europäischen Nachbarländern. Insgesamt hat das Projekt seit der Gründung 1994 weit über 400 Tonnen Korken (das entspricht über 4.000 Kubikmetern oder ca. 100 Millionen Stück) erfasst und zur Verarbeitung an gemeinnützige Einrichtungen weitergegeben. Dort werden die Korken zu Dämmgranulat für den ökologischen Hausbau verarbeitet. Die positiven Eigenschaften des nachwachsenden Rohstoffs Kork, wie z. B. die Wärme- und Schallisolierung, die Unverrottbarkeit und die schlechte Brennbarkeit, machen Korkgranulat zu einer umweltfreundlichen Alternative gegenüber Ressourcen verbrauchenden Kunststofffasern. Kork ist ein Rohstoff - er gehört nicht in den Müll!

Alle Unterstützer der KORKampagne, Sammler, Sammelstellen und Transporteure arbeiten rein ehrenamtlich. Dies ist die Grundlage für den Erfolg und die Kontinuität des Projektes.

 

Korken für den Kranichschutz

Korki

Korki - Foto: NABU Hamburg

Aus dem Erlös des Dämmgranulatverkaufs werden Kranichschutzprojekte in Spanien - der Heimat der Korkeichen - und Deutschland unterstützt. Ziel der Naturschutzarbeit in Spanien ist die Erhaltung der traditionellen Korkwirtschaft und damit der einmaligen Landschaft der "Dehesas". Diese lichten Kork- und Steineichenwälder im Südwesten der iberischen Halbinsel sind das Überwinterungsgebiet von über 50.000 Kranichen aus ganz Mittel- und Nordeuropa. Die spanische Region Extremadura zählt dank der traditionellen, naturschonenden Bewirtschaftung zu den artenreichsten Lebensräumen Europas. Vom Aussterben bedrohte Tierarten wie der Pardelluchs, der Spanische Kaiseradler und die Großtrappe haben hier ihre letzten Rückzugsräume. Gegen die weitere Zerstörung der Extremadura kämpft die spanische Partnerorganisation des NABU, SEO/BirdLife. Die KORKampagne hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele der 1,2 Milliarden Flaschenkorken, die jährlich in Deutschland anfallen, zu sammeln und zu recyceln. Daraus könnten 32.000 Kubikmeter ökologisch wertvolles Dämmgranulat für den Hausbau werden. Bisher werden nur 10% dem wieder verwertbaren Stoffkreislauf zugeführt.

Jeder für die KORKampagne gesammelte Korken hilft dem Kranichschutz! Helfen Sie mit, dass es mehr werden!

 

So können Sie die Korkkampagne unterstützen:

Mehr Infos zur KORKampagne gibt es gegen Einsendung von 2,50 Euro beim NABU Hamburg, Stichwort "KORKampagne", Klaus-Groth-Straße 21, 20535 Hamburg.

Ihre nächste Sammelstelle erfahren Sie in der "Online-Suche", beim NABU Hamburg unter Tel. 040/697089-0 oder beim Umwelttelefon der Stadt Hamburg unter Tel. 040/343536.