Rotmilan Monitoring im Landkreis Goslar

Obwohl sich das Verbreitungsgebiet des Rotmilans über West- Zentral und Südwesteuropa erstreckt, sind über 50 Prozent des weltweiten Rotmilanbestandes in Deutschland beheimatet. Leider haben die Populationen auch in Deutschland seit Beginn der 90er Jahre um mehr als 30% abgenommen. Eine alarmierende Zahl...

 

Deutschland engagiert sich mehr und mehr für den Schutz dieser europaweit bedrohten Art.

 

Man weiß, dass durch eine Stabilisierung der Nahrungssituation Bruterfolge angehoben werden können. Grundlage für eine flächige Umsetzung von Schutzmaßnahmen ist dabei eine möglichst detaillierte Kenntnis der aktuellen Verbreitung dieser Greifvogelart.

 

Im Rahmen bundesweiter Kartierungen, an denen auch eine Gruppe ornithologisch interessierter Mitglieder des NABU Goslar mitwirkt,  werden umfangreiche Verbreitungs- und Brutdaten erhoben.

 

Die Naturschützer aus Goslar haben sich wie auch im Jahr 2012 aufgemacht, Rotmilane in den Verbreitungsgebieten zweier Quadranten der topografischen Karten 1:25000 zu erfassen.

Dabei handelt es sich um die TK25 Quadranten

  • 4028.1
    Jerstedt, Dörnten, Heißum,Bredelem,..
  • 4028.2
    Klein Döhren, Weddingen, Immenrode, Hahndorf,..

Im März und April 2012 wurden vorwiegend Horste gesucht und Rotmilane in der Nähe dieser Nester gezählt.

Bis Ende Mai wurden die Nestbesetzungen durch die Goslarer Ornithologen kontrolliert - und bis in den Juli hinein nach Rotmilanen auf Nahrungssuche Ausschau gehalten, um die Bruterfolge zu dokumentieren.

 

Man kann gespannt sein auf das Monitoring- Ergebnis 2017...

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an M.Kumitz@nabu-goslar.de